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Von Alice Springs nach Lyndhurst

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Wir kamen im Regen in Alice Springs an. So blieb es dann auch 3 Tage. Die Einheimischen freuten sich, aber unsere Gesichter wurden immer länger. Dies bedeutete nämlich das nach und nach alle 4WD Tracks geschlossen würden wegen dem Regen. So war es dann auch. Unsere Pläne die Simpson Desert zu queren fielen buchstäblich ins Wasser. Es musste ein Alternativ Plan her. Also wurde kurzerhand unser Abstecher nach Tasmanien um 3 Wochen vorverlegt. Um doch ein wenig die Luft der Simpson Desert zu schnuppern, beschlossen wir den Old Andado Track von Alice Springs nach Andado zu fahren, von dort dann in den Witjira National Park (Teil der Simpson Desert) nach Mt. Dare zu fahren und über Dalhousie Springs auf den Oodnadatta Track nach Lyndhurst und über den Strzelecki Track nach Innamincka zu fahren mit dem Fernziel Melbourne um die Fähre nach Tasmanien zu erwischen. Wir erkundigten uns in Alice Springs ob die von uns anvisierten Strassen offen seien und erhielten grünes Licht.

Der Old Andado Track führt durch eine recht abwechslungsreiche Strecke über rund 340 km bis zur Andado Station. Auf dem Weg schauten wir uns noch schnell eine sehr seltene Baumart im Mac Clarke Reserve an. Die Acacia Peuce (Waddy Tree) ist eine Akazienart die fast bis zu 20m Höhe wächst und sehr gerade Stämme aufweist. Die Besonderheit dieses Baumes ist das er mit weniger als 150mm Wasser pro Jahr auskommt. Eine Anzahl von etwa 1000 Stück ist im Mac Clarke Reserve zu sehen. In kleineren Mengen kommt sie noch bei Birdsville und an einem Ort in New South Wales vor. Ein sehr seltenes Stück Holz also.

Nach einer Übernachtung bei der alten Andado Station führte uns der Weg dann weiter nach Mt. Dare. Eine ehemalige Station die einer Aboriginal Corporation gehört und heute nur noch touristisch genutzt wird. Hier kann zum letzten mal getankt werden bevor die Simpson Desert durchquert wird. Für diese 85 km benötigten wir gut 4 Stunden. Der Track war stellenweise tief unter Wasser und wir mussten vielfach zuerst zu Fuss erkunden ob die Wasserlachen durchfahren oder umfahren werden können. Gegen 13.00 Uhr standen wir dann vor einem verdutzten Mitarbeiter auf der Mt. Dare Station. Der Grund dafür ist ganz einfach darin zu finden das alle Strassen in Süd Australien nach Mt. Dare geschlossen waren. Da das Northern Territory keine Strassen schliesst, hatten wir unbewusst die einzige mögliche Route nach Mt. Dare genommen. Von hier gab es kein weiterkommen mehr. Bob meinte aber das die Strassen eventuell morgen geöffnet würden. Also setzten wir uns an die Bar. Im Verlauf des späteren Nachmittags kam dann ein weiterer Wagen herein der um Hilfe bat da ein mitreisender Wagen etwa 30 km von Mt. Dare in einem Bog festsass. Bob eilte mit seiner Winde zur Rettung. Diese beiden Fahrzeuge wussten ebenfalls nichts von der Strassensperre da sie in Dalhousie Springs gar nichts von der Sperre mitbekamen. Wenn man übrigens beim befahren einer gesperrten Strasse erwischt wird, kostet das eine Busse von 1000 Dollar pro Rad.

Wie erhofft wurde dann am nächsten Tag die Sperre aufgehoben und wir konnten weiterfahren. Die Strasse war bis auf ein paar üble Schlammlöcher in gutem Zustand. Die Devise lautet eigentlich immer mit genügend Momentum auf der Strasse durch die Pfützen zu fahren, vorausgesetzt man hat sicher gestellt das die Pfützen nicht zu tief sind oder sich Löcher oder Steine darin verbergen. Aber der Wagen sieht natürlich jedesmal aus wie frisch aus der Suhle. Stellenweise hat es auch Umfahrungen, die können aber auch recht weich sein, was man zu Fuss nicht immer merkt.

Bei Dalhousie Springs genossen wir ein einschläferndes Bad im Artesischen Brunnen. Das Wasser hat hier eine Temperatur von zwischen 35 und 45 Grad abhängig von der Tages- und Jahreszeit. Von hier würde auch die Durchquerung der Simpson Desert beginnen. Die war aber leider immer noch gesperrt. Also weiter nach Oodnadatta. Kurz vor Oodnadatta erwischte es dann auch uns noch, wir blieben in einer kleinen Umfahrung stecken. Die nächste Stunde verbrachten wir dann mit anheben der Hinterräder und unterlegen mit Steinen. Letzendlich kamen wir aber ziemlich schnell wieder flott.
Von Oodnadatta führte unser Weg zur Painted Desert, einer Anzahl Hügel in den verschiedensten Farben, und weiter nach Coober Pedy, der australischen Hauptstadt der Opale. Hier füllten wir unsere Vorräte auf und fuhren wieder auf den Oodnadatta Track zurück in Richtung Lake Eyre. Im südlichen Lake Eyre machten wir dann einen kleinen Mudwalk und erreichten gegen Abend dann Lyndhurst. Den Ausgangspunkt für den Strzelecki Track .


Das Stadtzentrum von Alice Springs Auf dem Old Andado Track kurz vor Santa Teresa Eine Art Bush Tomato Simpson Desert: Himmel und Sand Simpson Desert: Blick von der Sanddüne
Simpson Desert: Acacia Peuce im Mac Clarke Reserve Die alte Andado Station Bei der Andado Station Simpson Desert Bearded Dragon
Nahaufnahme um den Bart zu sehen Überquerung der Grenze zwischen dem Northern Territory und Süd Australien in der Simpson Desert Durchquerung eines möglichen Bogholes nach Mt. Dare. Dieses Mal bleiben wir noch nicht stecken Jawohl, es wurde Wahrheit Die Landschaft um die Dalhousie Ruinen
Die Dalhousie Ruinen Die Dalhousie Ruinen Dalhousie Springs: Baden im artesischen Brunnen bei Wassertemperaturen zwischen 35-45 Grad Dalhousie Springs: Trocknen an der Sonne Hamilton Station: Das Land in der Abendsonne
Wir taten was wir nicht tun sollten. Wir versuchten aussen herum zu fahren und blieben prompt stecken. Nachdem wir uns befreit hatten Es bleibt nur mitten durch Interessant dieser weisse Kasten Kurz vor Oodnadatta
Die Landschaft um Oodnadatta Ein Masten der Overland Telegraph Line Das Eisenbahn Museum in Oodnadatta Unterwegs zur Painted Desert Die Painted Desert
Die Painted Desert Die Painted Desert Die Painted Desert Coober Pedy: Trucks wie dieser werden benutzt um die Opale vom Dreck zu trennen Coober Pedy: Auf der Suche nach einer guten Opal Ader
Coober Pedy: Vorsicht, die alten Opal Schächte sind nicht gesichert Coober Pedy: Das Leben im "Dugout" spart die Rechnung für den Air Conditioner Die Strassen sind wieder offen Coward Springs: Einheizen des "Donkeys" für eine heisse Dusche Coward Springs: Sunset
Coward Springs: Sunset Coward Springs: Überbleibsel der Old Gahn Eisenbahn Station Coward Springs: Überbleibsel der Old Gahn Eisenbahn Station Coward Springs:Das Sprudelbad Lake Eyre, der groesste australische Salzsee
Nur mit skaten gehts schneller Das Vorankommen ist mühsam Kurz vor Marree Die Ruinen von Farina. Seit 1960 eine Geisterstadt
Das Stadtzentrum von Alice Springs
Auf dem Old Andado Track kurz vor Santa Teresa
Eine Art Bush Tomato
Simpson Desert: Himmel und Sand
Simpson Desert: Blick von der Sanddüne
Simpson Desert: Acacia Peuce im Mac Clarke Reserve
Die alte Andado Station
Bei der Andado Station
Simpson Desert
Bearded Dragon
Nahaufnahme um den Bart zu sehen
Überquerung der Grenze zwischen dem Northern Territory und Süd Australien in der Simpson Desert
Durchquerung eines möglichen Bogholes nach Mt. Dare. Dieses Mal bleiben wir noch nicht stecken
Jawohl, es wurde Wahrheit
Die Landschaft um die Dalhousie Ruinen
Die Dalhousie Ruinen
Die Dalhousie Ruinen
Dalhousie Springs: Baden im artesischen Brunnen bei Wassertemperaturen zwischen 35-45 Grad
Dalhousie Springs: Trocknen an der Sonne
Hamilton Station: Das Land in der Abendsonne
Wir taten was wir nicht tun sollten. Wir versuchten aussen herum zu fahren und blieben prompt stecken.
Nachdem wir uns befreit hatten
Es bleibt nur mitten durch
Interessant dieser weisse Kasten
Kurz vor Oodnadatta
Die Landschaft um Oodnadatta
Ein Masten der Overland Telegraph Line
Das Eisenbahn Museum in Oodnadatta
Unterwegs zur Painted Desert
Die Painted Desert
Die Painted Desert
Die Painted Desert
Die Painted Desert
Coober Pedy: Trucks wie dieser werden benutzt um die Opale vom Dreck zu trennen
Coober Pedy: Auf der Suche nach einer guten Opal Ader
Coober Pedy: Vorsicht, die alten Opal Schächte sind nicht gesichert
Coober Pedy: Das Leben im "Dugout" spart die Rechnung für den Air Conditioner
Die Strassen sind wieder offen
Coward Springs: Einheizen des "Donkeys" für eine heisse Dusche
Coward Springs: Sunset
Coward Springs: Sunset
Coward Springs: Überbleibsel der Old Gahn Eisenbahn Station
Coward Springs: Überbleibsel der Old Gahn Eisenbahn Station
Coward Springs:Das Sprudelbad
Lake Eyre, der groesste australische Salzsee
Nur mit skaten gehts schneller
Das Vorankommen ist mühsam
Kurz vor Marree
Die Ruinen von Farina. Seit 1960 eine Geisterstadt
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Copyright © V. & Ph Schlaeppi
Zuletzt Aktualisiert am : 1. November 2001


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